Gestärkt in die Zukunft

Faubel übertrifft Umsatzziel auch in 2020 und erwirtschaftet 39 Millionen Euro

Die Faubel-Gruppe erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 39 Millionen Euro. Geschäftsführer Frank Jäger misst dem Ergebnis einen enormen Stellenwert zu: „Die Zahlen sind zwar aufgrund bilanztechnischer Veränderungen nicht vollständig mit dem Vorjahr vergleichbar, jedoch haben wir unabhängig davon, den Umsatz nochmals deutlich zum Vorjahr gesteigert – und dies trotz Pandemie.“

Spezialisierung auf Pharma zahlt sich aus

Mehr als die Hälfte der Aufträge kamen aus dem Ausland, so dass die Exportrate bei 56 Prozent lag. Die meisten Kennzeichnungen fertigte Faubel für klinische Studien an, knapp 72 Prozent. Etwa 24 Prozent des Umsatzes wurden mit Etiketten erzielt, die auf bereits zugelassenen Arzneimitteln kleben. „Die pharmazeutische Industrie ist eine der wenigen Branchen, die von der Krise größtenteils profitiert hat. Unsere Spezialisierung auf genau diese Branche trug zu unserem unerwartet hohen Umsatz bei. Gleichzeitig ist es ein Beweis dafür, wie flexibel und fokussiert unsere Mitarbeiter seit März 2020 die neuen Herausforderungen des Arbeitsalltags meistern“, lobt Frank Jäger. Homeoffice, AHA-Regeln, Maskenpflicht – dies alles sei weitestgehend problemlos von allen 250 Mitarbeitern am Melsunger Hauptsitz und von den 20 Mitarbeitern der unterschiedlichen Vertriebsbüros in Deutschland, Großbritannien, China und den USA umgesetzt worden.

Mitarbeiter werden für universelle Datenbank ausgezeichnet

Der Geschäftsführer bedauert, dass die Weihnachtsfeier sowie die offizielle Ehrung des Ideenmanagements und der Jubilare ausfallen musste: „Zwei unserer 19 Jubilare in 2020 konnten auf 30 Jahre Betriebszugehörigkeit zurückblicken. Erfreulicherweise ist die Fluktuation bei Faubel sehr gering.“

Das Ideenmanagement von Faubel ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Unternehmenspolitik und fördert die aktive Beteiligung der Mitarbeiter an der Entwicklung von Faubel. 16 Ideen, sieben Prämierungen, insgesamt 6.600 Euro Prämie – so liest sich die Bilanz des Ideenmanagements 2020. Die höchstdotierte Idee reichten Helena Martens und Max Deiß ein, die in der Abteilung Arbeitsvorbereitung dem Druck vorgelagerte Prozesse betreuen. Sie entwickelten eine Datenbank, die alle technischen Vorgaben für den Druck eines Booklet Etiketts übersichtlich darstellt und gleichzeitig die Machbarkeit prüft. Allein im letzten Jahr sparte Faubel durch die universelle Datenbank 22.000 Euro Personalkosten ein. „Solange unsere Mitarbeiter auch in schwierigen Zeiten engagiert sind, solange ist Faubel gestärkt für die Zukunft“, erklärt Frank Jäger.