Kreativer Nachwuchs

Faubel belohnt gute Ideen der Mitarbeiter

Durch Verbesserungsvorschläge von Mitarbeitern spart Faubel jährlich Kosten, Zeit und Ressourcen ein. Nahezu jede zweite Idee, die 2019 beim Ideenmanagement eingereicht wurde, entstand als Teamarbeit. Im Rahmen der Weihnachtsfeier stellte Geschäftsführer Frank Ludwig neun ausgewählte Ideen vor, die mit einer Gesamtsumme von 1.800 Euro prämiert wurden.

Dabei betonte der Geschäftsführer, dass es für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens wichtig sei, Mitarbeiter zu belohnen, die Verbesserungspotential erkennen und selbst nach einer Lösung suchen. „Unsere Mitarbeiter sind in ihrem Arbeitsprozess die Profis und wir sind auf ihre aktive Mithilfe angewiesen.“

Herstellung individueller Maschinenteile

Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Idee von Dwayne Heinemann und Felix Fuchs. Beide absolvierten bereits vor einigen Jahren ihre Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer bei Faubel, wobei Felix Fuchs die Ausbildung noch zum Medientechnologen Druckverarbeitung fortsetzte. Ihre eingereichte Idee ist äußerst einfallsreich: Um Produktionsschritte zu optimieren, stellen sie mit Hilfe eines 3D-Druckers Prototyen von Maschinenteilen her. Das erste von ihnen entwickelte und sogleich ausgedruckte Maschineteil ist ein spezieller Saugkolben. Der neue Saugkolben ist in einer Maschine der Abteilung Weiterverarbeitung Etiketten verbaut und verkürzt seither die Durchlaufzeiten eines Auftrags.

Frank Ludwig lobte in seiner Ansprache vor allem die tatkräftige Vorgehensweise der ehemaligen Auszubildenden: „Wir freuen uns über so kreativen Nachwuchs, der nicht nur eine gute Idee hat, sondern diese auch selbst umsetzt. Als Unternehmen sehen wir uns darin bestärkt, dass eine solide Ausbildung immer Früchte trägt.“

Mitarbeiter, Ideenmanagement, Karriere

Einige Ideengeber von 2019 nahmen ihre Prämie persönlich entgegen: Sabrina Hubert, Desirée Groß, Felix Fuchs (vordere Reihe, v. l. n. r.), Marc Hofmann, Matthias Wagner (mittlere Reihe, v. l. n. r.), Ümit Ibolar, Thomas Zupfer, Johanna Dehlinger und Sonja Heer (hintere Reihe, v. l. n. r.)